Qualitätszwiebel

Wegweiser zu einem sinnvollen Qualitätsmanagement

Die Qualitätszwiebel zeigt, wie erlebte, strukturelle und inhaltliche Qualität zusammenspielen, damit Arbeitsergebnisse überzeugend sind und Auftraggeber sie wirklich wahrnehmen.

Dein Modell für nachhaltiges Qualitätsmanagement in IT-Projekten

Qualität in drei Schritten verstehen.

Kennst du das? Du investierst viel Zeit und Wissen in hochwertige Arbeitsergebnisse, doch der Auftraggeber erkennt die Qualität nicht an. Solche Situationen sind in IT-Projekten keine Seltenheit und können sogar zum Scheitern eines Projekts führen. Hier kommt die Qualitätszwiebel zum Einsatz.

Fünf Personen sitzen um einen Konferenztisch in einem modernen Büro und diskutieren. Auf dem Tisch stehen Laptops, Notebooks und blaue Kaffeebecher. Große Fenster geben den Blick auf die Bäume und Gebäude draußen frei.

Die drei Schalen der Qualtätszwiebel

In unserem Beispiel übergibt ein Projektmitarbeiter nach aufwändiger Analyse ein inhaltlich ausgezeichnetes Konzept an seinen Auftraggeber. Dieser zeigt sich jedoch unzufrieden und äußert umfangreiche Kritik. Was ist hier geschehen?

Der Kern hochwertiger Arbeitsergebnisse liegt in der hohen Qualität der Inhalte. Doch wie bei einer Zwiebel ist der inhaltliche Kern von Schalen unterschiedlicher Qualitäten umgeben. Unsere Wahrnehmung von Arbeitsergebnissen trifft zuerst auf die äußeren Schalen.

1. Äußere Schale: Erlebte Qualität

Bevor der Auftraggeber den Inhalt des Konzepts wahrnimmt, erfasst er Aspekte wie Format, Optik, Sprachstil und Termintreue. Diese machen die erlebte Qualität der Leistung aus. Nur wenn diese zu den Erwartungen des Auftraggebers passt, ist er offen für eine weitere Auseinandersetzung mit den Ergebnissen.

2. Mittlere Schale: Strukturelle Qualität

Ist die erlebte Qualität ausreichend hoch, dringt die Wahrnehmung zur mittleren Schale vor. Hier geht es darum, wie der Inhalt aufbereitet und in Teile gegliedert ist, um den Leser oder Zuhörer zu führen. Kann der Auftraggeber der Struktur des Konzepts folgen, wird er sich auf den Inhalt einlassen können.

3. Der Kern: Inhaltliche Qualität

Eine für den Auftraggeber logische Struktur gewährt ihm den direkten Blick auf die Inhalte. Aus objektiver Sicht können diese sachlich richtig oder falsch sein. Aus subjektiver Sicht passen die Inhalte zu den Erwartungen des Auftraggebers oder auch nicht.

Empfindet der Auftraggeber bereits die erlebte und strukturelle Qualität als hoch, kann diese Einschätzung positiv auf die Wahrnehmung des Inhalts abfärben. Umgekehrt führt eine mangelhafte erlebte und strukturelle Qualität zu „Maluspunkten“ bei der Bewertung des Inhalts.

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